Jürgen Todenhöfer in Berlin am 24.04.2021

Der Landesverband Berlin hat zusammen mit Jürgen Todenhöfer am 24.4.2021 den Wahlkampfauftakt zur Bundestagswahl und den Wahlen zum Roten Rathaus mit einer Kundgebung gestartet.

Vorab: es liegt dem neuen Vorstand am Herzen, sich auf diesem Wege nochmals bei allen Helfern innerhalb und außerhalb des Landesverbandes für ihr großes Engagement zu bedanken.

Der futuristische Wahlkampf Truck fuhr pünktlich gegen 12.OO Uhr zur Location Lustgarten direkt vor dem Berliner Dom ein. Mit viel (Wo)man Power wurde die Veranstaltung (corona-konform!) vorbereitet. Die Kundgebung begann pünktlich um 15 Uhr mit einer Begrüßungsansprache unserer Ersten Vorsitzenden, Havva Öruc. Sie hieß das Publikum herzlichst willkommen und sprach über ihre Motive, sich im Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei – zu engagieren. Havva tritt für die Gleichbehandlung der vielschichtigen Kulturen in Berlin und Deutschland ein und sprach sich entschieden gegen Rassismus und Diskriminierung aus. In der Gerechtigkeitspartei sieht sie daher ihre politische Heimat.

“Wir werden uns in Berlin FÜR ein Miteinander einsetzen!”

Dann betrat unser Bundesvorsitzender Jürgen Todenhöfer die Bühne. Inzwischen waren, trotz des kalten und unstetigen Wetters, ungefähr 400 Menschen versammelt. Und Jürgen tat das, was angekündigt und versprochen war. Er sprach Klartext:

Über das Missmanagement in der Corona-Politik, ohne dabei die Pandemie zu leugnen. Die Regierungsunfähigkeit von Merkel & Co sowie den etablierten Parteien. Das Team Todenhöfer werde mit einem neuen Politikstil und -typus die Bundesrepublik erneuern. „Menschlich, ehrlich, unabhängig“.

Über die Käuflichkeit der Politiker in allen Parteien, die sich eher ihren Spendern als ihrem Gewissen verpflichtet fühlen. Denen die Lobbyisten und ihr eigenes Fortkommen näher stehen, als die Mitbürger*innen als deren Interessenvertreter sie gewählt wurden.

Die Gerechtigkeit zwischen den Generationen

Dann ging Jürgen auf die wesentlichen Punkte aus unserem Parteiprogramm ein: Die Gerechtigkeit zwischen den Generationen, einen nachhaltigen und effizienten Klimaschutz und Frieden, im Inneren als auch im Äußeren.

Wir sollten gerade in diesen schwierigen Zeiten daran denken, dass es Menschen gibt, deren Einsamkeit still und ohne Stimme ist. Alte Menschen, die immer weiter in die soziale Isolation abgleiten. Kinder, deren Zukunft durch eine massive Bildungslücke geprägt sein wird, weil die Lehrer in Zeiten des digitalisierten Lernens ihre Schüler nicht mehr erreichen.

Ganz still wurde es, als Jürgen über das Leid der Menschen aus den Kriegsgebieten berichtete. Oft war er als ehemaliger Kriegsreporter in Syrien und anderen arabischen Regionen Zeuge schrecklicher Verbrechen an der Menschlichkeit. In Flüchtlingslagern setzt sich fort, was unsere Interventionen angerichtet haben. Das Leid, das wir verursacht haben, ohne uns um die verlorenen Seelen zu kümmern, die es dorthin verschlagen hat. Schicksale, die von den Kriegstreibern als Kollateralschaden hingenommen werden. Hoffnung und Verzweiflung sind allenfalls noch statistische Größen, die es zu verwalten gilt. Menschen, die zu uns kamen, weil wir ihnen ein besseres Leben versprachen und die wir jetzt leise wieder abschieben, nachdem wir sie zuvor noch in Abschiebegefängnissen für die Rückführung gesammelt haben.

Aber auch der Humor kam nicht zu kurz mit einigen Spitzen gegen aktuelle und vergangene Politiker oder den abstiegsbedrohten Fußballverein „Big City Club“ Hertha BSC. Ein Gleichnis dafür, wie das Land Berlin regiert wird: Zweitklassig.

Frau Baerbock hat 46-mal für die Kriegseinsätze gestimmt

Und zu guter Letzt: eine Abrechnung mit den etablierten Parteien. Auch darüber, wie vielen Kriegseinsätzen die neue grüne Hoffnungsträgerin in ihrer bisherigen parlamentarischen Karriere zugestimmt hat: 46. In jedem dieser Einsätze starben hunderte, tausende unschuldiger Kinder, Mütter, Väter und nicht zuletzt: Soldaten.

Ein klares Bekenntnis auch zum Thema AFD: wir sind der natürliche Gegenpol zu billigem Populismus. Wir wollen nicht weniger als humanistische Revolution. Keine Ausgrenzung von Minderheiten! Wir stehen für ein Miteinander der Menschen, gleich welcher Herkunft oder Religion. Für ein Ende der alltäglichen Diskriminierung von Mitbürger*innen. Für ein solidarisches Miteinander von Christen, Muslimen, Juden oder Atheisten, Angehörigen von unterschiedlichen Gender-Gruppen – von allen, die sich in unserem Land eine gemeinsame, bessere Zukunft wünschen. Für alle die sehen, dass die etablierten Parteien dafür zwar schöne Worte finden, aber selten genug konsequent danach handeln.

Einen Appell richtetet Jürgen an ALLE: “ Macht unsere Gerechtigkeitspartei bekannt und Deutschland und Berlin wird am Wahlabend eine Riesenüberraschung erleben “!

Wir brauchen Menschen, die sich engagieren, die Mitmachen beim Aufstand der Anständigen. Nur so wird der Wunsch auch zur Wirklichkeit. Und zum Abschied waren es viele, auf der Bühne. Mitglieder des Vorstands, der Landesverbände – des ganzen Teams Todenhöfer.

Wir sind viele und wir sind bunt

Wir sind keine ‚one-man Show‘ wie uns böse Stimmen gerne vorwerfen. Wir sind viele, wir sind bunt, wir stehen für das, was wir tun und für das, was wir in Zukunft tun wollen! Eine Einladung an alle, sich uns anzuschließen!

Als unser Bundesvorsitzender seine Ansprache beendet hatte, verließ er, von einem begeisterten Publikum begleitet, unter „Jürgen, Jürgen“ – Rufen die Bühne. Die Menschen suchten ebenso wie Jürgen Todenhöfer den Kontakt zueinander – mit dem nötigen Abstand. Nicht immer so einfach Humanität und Herzlichkeit in der schweren Zeit der Pandemie zu leben, wenn sich der Wunsch nach Zusammenhalt und Nähe Raum sucht.

Das Schlusswort blieb wiederum unserer Ersten Vorsitzenden Havva vorbehalten, die sich von den zahlreichen Berliner*innen u verabschiedete und sie einlud, im Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei – einfach Mut- und mit- zumachen. Wir freuen uns über alle, die wir schon vor Ort als neue Mitglieder begrüßen durften. Dafür hier ein großes Dankeschön! Wir werden täglich mehr.

Zum Abschluss des Wahlkampfes am 24. 9. 2021, zwei Tage vor den Wahlen, werden wir Jürgen Todenhöfer noch einmal in Berlin begrüßen. Der Abschluss seiner großen Wahlkampftournee durch ganz Deutschland (mit dem Truck im futuristischen Design). Bis dahin – erzählt unsere Geschichte allen, von denen ihr glaubt, dass unsere Geschichte auch ihre werden könnte.

Team Todenhöfer LV Berlin